Die SPD-Ratsfraktion will die Verkehrssicherheit auf der Luisenstraße erhöhen und hat beantragt, dass die Fußgängerquerung in Höhe der Eishalle um „Zebrastreifen“ ergänzt werden soll.
Im besagten Bereich komme es regelmäßig zu – teils hohen – Geschwindigkeitsüberschreitungen durch PKWs, so die SPD. Anwohner berichteten, dass sogar die auf der Fußgängerinsel montierten Hinweisschilder regelmäßig in Mitleidenschaft gezogen werden, so dass sie durch den DIN-Service wieder repariert werden müssen.
Für SPD -Ratsvertreter Peter Steinbeißer ein Unding. Durch die gut frequentierten Bushaltestellen würde der Korrekturbedarf aber noch deutlicher. „Durch die Realschule, die Eishalle und das DINaMare ist hier häufig richtig was los an den Haltstellen. Das sind dann in der Regel jüngere Menschen, die betroffen sind,“ so Steinbeißer. Zu Stoßzeiten, oder auch zu größeren Veranstaltungen (z.B. Waikiki Open Air, Eishockey, Eismärchen), komme es sogar zu unbeabsichtigten „Drängeleien“, wenn viele Personen gleichzeitig die Insel nutzten. Steinbeißer fordert die Stadt Dinslaken daher zum Handeln auf: „Zum Schutz der Kinder und Jugendlichen müssen wir an dieser Stelle was tun.“
SPD-Bürgermeisterkandidat Simon Panke pflichtet ihm bei: „Insgesamt hat sich der Verkehr auf der Luisenstraße sehr verändert. Mittlerweile ist die Straße zur zweiten großen Hauptverkehrsader im Bruch geworden, neben der Augustastraße. Das lässt sich auch am Aufkommen an LKWs beobachten, auch aufgrund der andauernden Betuwe-Umbauarbeiten.“ Da die Luisenstraße als Schulweg aus dem Bruch und der Feldmark in Richtung der weiterführenden Schulen in der Stadtmitte sehr wichtig sei, hält Panke eine Überprüfung und Anpassung der Infrastruktur auf der Luisenstraße für erforderlich. Die Querungshilfe scheine als alleiniges Warnsignal bei gestiegenem Verkehrsaufkommen nicht ausreichend zu sein. Eine ergänzende optische Markierung durch Zebrastreifen solle nun dazu beitragen, dass die Geschwindigkeit rechtzeitiger gedrosselt wird, so Peter Steinbeißer und Simon Panke.