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Aktuell

Heidinger wählen

Sonntag, 27. September

41 Prozent der Stimmen hat Michael Heidinger bei der Bürgermeisterwahl gewonnen und geht am Sonntag, 27. September, in die Stichwahl. „Es war die erwartet schwierige Wahl“, sagte der Bürgermeister am Wahlabend gegenüber der Presse. In den vergangenen sechs Jahren und vor allem noch einmal in den Wochen vor der Wahl seien schwierige, konfliktbeladene Themen in Dinslaken diskutiert worden – Holzenergiezentrum, Logistikpark Barmingholten, auch das Freibad Hiesfeld spiele weiterhin eine Rolle, „diese Themen haben sich natürlich auf die Wahl niedergeschlagen.“ Das Ergebnis sei „erwartbar“ gewesen, vielleicht nicht in der Höhe. Bei der Ratswahl habe die SPD nur noch 29 Prozent erreicht, was ein Minus von 14 Prozentpunkten bedeutet.

Walter-Borjans, Zimkeit
Bild: Schrapers

Norbert Walter-Borjans: Steuern – der große Bluff

„Den über 50 Gästen wurde an diesem Abend keine typische Lesung geboten“, berichtet die Dinslakener NRZ. Nur einmal habe Norbert Walter-Borjans aus seinem Buch „Steuern – der große Bluff“ gelesen. Ansonsten sei es ein Gespräch zwischen Stefan Zimkeit und dem Autor gewesen. „Über das Buch, über die Erfahrungen, die Walter-Borjans als Finanzminister gesammelt hat. Und natürlich über Steuern. Ein Thema, das alles andere als trocken und voller Theorie ist.“

Stefan Zimkeit im WDR

Kundgebung gegen die AfD, gegen Hass und Hetze

Rund 600 Bürgerinnen und Bürger hätten ein Zeichen gegen den Hass und die Hetze gesetzt, die die AfD verbreitet, so Stefan Zimkeit. „Es gibt wieder Menschen in diesem Land, die Angst haben, weil sie einen anderen Glauben oder eine andere Hautfarbe haben“, sagte der SPD-Abgeordnete, als Vertreter des Bündnisses gegen Rechts einer der Hauptredner auf der Kundgebung, im Gespräch mit dem WDR. „Dafür trägt die AfD Mitverantwortung“, ist Zimkeit überzeugt.

Ampelmännchen
Bild: Stadt Duisburg

Bergmannsampel auch für Dinslaken

In Duisburg wurde eine Bergmannsampel im vergangenen Monat eingeweiht. Solche Ampeln soll auch Dinslaken bekommen. Einen entsprechenden Antrag hat nun die SPD-Fraktion eingereicht. „Die Ampeln hätten dann den Zweck, uns an den Bergbau in Dinslaken und an die Bergleute zu erinnern, die auch diese Region und Stadtteile stark geprägt haben“, stellt Ratsfraktionschef Jürgen Buchmann fest.

Martinikirmes
Bild: Stadt Dinslaken

Martinikirmes: neugestaltete Plakate

Die SPD Dinslaken weist die von der CDU erhobenen Vorwürfe wegen der Neugestaltung der Kirmesplakate entschieden zurück. „Man mag über die neu gestalteten Plakate sicherlich geteilter Ansicht sein“, sagt SPD-Chef Reinhard Wolf. „Hieraus jedoch eine vom Bürgermeister forcierte Abkehr von Traditionen abzuleiten, ist vollkommen fehl am Platz.“

Lohberg Schacht 2
Bild: Daniel Ullrich cc-by-sa 2.0 wikimedia

Abschied vom Bergbau im Ruhrgebiet

„Im Ruhrgebiet gibt es keine Verelendung“, sagt Stefan Zimkeit anlässlich der Schließung der letzten Zeche im benachbarten Bottrop. „Das unterscheidet uns von den ehemaligen Steinkohleregionen in England, Frankreich und Belgien“, unterstreicht der SPD-Abgeordnete am Rande der Feierstunde im Landtag, mit der die Verdienste des Bergbaus für die Entwicklung NRWs gewürdigt werden. „Die Gewerkschaften und die Sozialdemokratie haben bei uns dafür gesorgt, dass niemand ins Bergfreie fällt“, so Zimkeit. „Es war richtig, dass SPD-Landesregierungen das Ende des Bergbaus in erster Linie als soziale Herausforderung begriffen und entsprechend gestaltet haben.“

Jahresempfang der Dinslakener SPD im Ledigenheim

Die SPD müsse den Menschen offen und ehrlich gegenübertreten, sagte Reinhard Wolf zu Beginn des SPD-Jahresempfangs im Lohberger Ledigenheim. „Die Welt ist komplex, es gibt keine einfachen Antworten mehr.“ Dinslakens SPD-Vorsitzender erinnerte daran, dass nach dem Jahresempfang 2017 die Presse getitelt hatte: „Wenn für die Sozialdemokratie die Sonne scheint.“ Damals habe die SPD einen neuen Kanzlerkandidaten gehabt und „die Umfragewerte waren auf nie geglaubte Werte gestiegen“. Heute befinde sich die SPD in einer schwierigen Lage, nachdem sie Landtagswahl und Bundestagswahl verloren hat.

Bild: photothek.net/spd.de

SPD-Mitgliedervotum: 66 Prozent für die GroKo

„Es gab eine hohe Wahlbeteiligung, und der Entscheid ist eindeutig ausgefallen, das stärkt die SPD in der zukünftigen Regierung“, kommentierte Reinhard Wolf das Ergebnis des Mitgliedervotums, dessen Ergebnis ihn überrascht habe. Die Umfrageergebnisse würden zeigen, ob der Wähler positiv registriere, dass die SPD ihrer Verantwortung nachkäme, sagte Dinslakens SPD-Chef gegenüber der NRZ. Wolf erinnerte daran, dass zwei große Koalitionen der Partei massiv geschadet hätten. Gut sei es, keine Neuwahlen abhalten zu müssen.

Bild: C00

Dieselfahrverbote auch in Dinslaken?

Stefan Zimkeit ruft die Landesregierung dazu auf, die Städte bei der Stickoxidbelastung nicht allein zu lassen. Es sei absehbar gewesen, dass die NRW-Regierung beim Bundesverwaltungsgericht verliert, sagt Dinslakens Landtagsabgeordneter. „Es ist völlig unverständlich, dass die Regierung Laschet immer noch ohne jedes Konzept ist.“ Auch Dinslaken sei davon betroffen.

Bild: Schrapers

Ein neues Familienzentrum für Dinslaken

In Dinslaken wird eine weitere Kita zum Familienzentrum ausgebaut, teilt der Landtagsabgeordnete Stefan Zimkeit mit. „Die SPD-geführte Vorgängerregierung hat das Netz der Familienzentren bereits auf neun ausgeweitet, künftig werden es zehn Einrichtungen sein.“ Insbesondere in benachteiligten Stadtteilen seien die Familienzentren gefragt, um Herausforderungen bei früher Förderung und Bildung zu meistern, betont Zimkeit. „Diese Kindergärten bieten vielfältige Beratung für die Eltern und stärken deren Erziehungskompetenz.“