Panke und Grafen

„Neugier und Erfahrung“: SPD mit neuer Doppelspitze

Die SPD Dinslaken stellt sich neu auf – und hat nun direkt zwei neue Vorsitzende: Kristina Grafen (32) und Simon Panke (35) wurden zur Doppelspitze des Stadtverbandes gewählt. Nicht nur dieses „Doppel-Modell“ soll ein neuer Weg sein: Die neuen Co-Vorsitzenden legten direkt ein ganzes Bündel an Ideen für eine moderne, mitgliedermotivierende und bürger:innenahe Parteiarbeit für das nächste Jahrzehnt vor. Unterstützt werden sie dabei von einem bunt gemischten Vorstandsteam, mit Sara Rickert und Volker Grans als stellvertretende Vorsitzende.

Meldungen

Lohberg: Behindertenparkplätze am Versorgungszentrum

Die SPD beantragt die Einrichtung von zwei Behindertenparkplätzen am Versorgungszentrum in Lohberg, um dort wenigstens im Zeitraum 8 bis 19 für eine bessere Erreichbarkeit zu sorgen. Denn dort fehle es bislang an Behindertenparkplätzen, sagt Jürgen Buchwald. Die SPD befürchtet, dass dies zulasten der freien Arztwahl geht, da Menschen mit Mobilitätseinschränkung sich gezwungen fühlen, woanders einen Arzt aufzusuchen.

NRZ-Bericht: Investitionen in Dinslaken

Die Stadt Dinslaken hat laut einem Bericht der NRZ einen Kassensturz vorgenommen. „Dabei kam heraus, dass die Stadt bis 2025 insgesamt 423 Millionen Euro investieren müsste“, berichtet die Zeitung. „Diese Summe ergibt sich aus den Ratsbeschlüssen der vergangenen Jahre. Sie übersteigt die Kapazitäten der Stadtverwaltung allerdings um ein Vielfaches. Im Jahr werden durchschnittlich Investitionen in Höhe von 30 Millionen Euro umgesetzt. Die Investitionen, die eingeplant sind, aber nicht zeitig realisiert werden, belasten allerdings den städtischen Haushalt. Der Stadt Dinslaken droht mittelfristig die Haushaltssicherung.“ SPD-Chef Reinhard Wolf plädiert dafür, dass „zuerst alle bereits begonnenen Maßnahmen“ und „alle Maßnahmen, für die Förderzusagen mit Fertigstellungsfristen vorliegen, sowie die Schul- und Kitamaßnahmen“ fertiggestellt werden.

NRW

Zehn Milliarden Euro für den Neustart

Dinslakens Abgeordneter Stefan Zimkeit hat einen Antrag für den sozialen und wirtschaftlichen Neustart in NRW in den Landtag eingebracht, der ein Gesamtvolumen von zehn Milliarden Euro umfasst. „Auch wenn die Pandemie jetzt abebbt, werden die Folgen der Krise noch lange nachwirken“, begründet der finanzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion den Vorstoß.