Jahresempfang
Bild: Schrapers

Thema Europa: SPD-Jahresempfang 2019

„Europa muss an sich arbeiten, um die Menschen zu begeistern“, sagte Reinhard Wolf zu Beginn des Jahresempfangs der Dinslakener SPD. Nationalismus sorge nicht für die Wahrung eigener Interessen, ganz im Gegenteil, es senke den Lebensstandard. Der SPD-Stadtverbandsvorsitzende warnte vor Politikern, die skrupellos gegen Minderheiten hetzen, sich als Märtyrer der Lügenpresse stilisieren und alle Probleme ihres Landes auf Brüssel abschieben.

Meldungen

Reinhard Wolf bleibt SPD-Vorsitzender in Dinslaken

„Landtagsabgeordneter Stefan Zimkeit hatte es bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Stadtverbandes betont: Heute sei es keine Selbstverständlichkeit mehr, dass sich Personen ehrenamtlich in der Politik, in Parteien engagieren. Bei den Vorstandswahlen zeigte sich, dass die SPD solche Personen in ihren Reihen hat“, berichtet die NRZ. Während Reinhard Wolf mit 48 von 50 möglichen Stimmen wiedergewählt wurde, gab es bei seinen Stellvertretern teilweise Veränderungen. Volker Grans erhielt 38 Ja-Stimmen, Johannes Niggemeier wurde mit 44-mal Ja wiedergewählt während Peter Steinbeißer mit 45 Ja-Stimmen erstmals in die Spitze des Stadtverbands rückt. Insgesamt hat der 16-köpfigen Vorstand einen Frauenanteil von 50 Prozent.

Rundgang durch den Averbruch

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „SPD vor Ort“ lädte der Ortsverein Dinslaken-Mitte am Freitag, 12. April, zu einem Rundgang im Averbruch mit anschließendem Ortstermin auf dem Gelände der Trabrennbahn ein: Ausgangspunkt ist um 16 Uhr die fast fertig sanierte Averbruchschule (Rosenstraße). Die Geschäftsführerin der ProZent GmbH, Walburga Wüster, wird die Teilnehmenden durch die Räume führen, Erläuterungen zur Sanierung geben und für Fragen zur Verfügung stehen.

Kreis muss weiterhin die Kosten für die 903 tragen

Die SPD Dinslaken hat mit großem Unmut die Entscheidung des Kreisausschusses zur differenzierten Kreisumlage für die Kosten des Betriebs der Linie 903 zur Kenntnis genommen. Dadurch werde der Haushalt der Stadt Dinslaken ab 2020 mit 500.000 Euro zusätzlich belastet, beklagt SPD-Chef Reinhard Wolf. „Die Stadt Dinslaken ist bei Beginn der Verhandlungen zur Delegationsvereinbarung mit der Stadt Duisburg davon ausgegangen, dass der Kreis als Verhandlungsführer die Interessen der Stadt angemessen vertritt. Das Verhandlungsergebnis an sich mit dem erzielten Weiterbetrieb der Linie 903 kann durchaus auch als Erfolg gewertet werden“, so Wolf. Doch dann sei er von der Absicht des Kreises, die Kosten hierfür im Wege einer differenzierten Kreisumlage von der Stadt Dinslaken einzufordern, unangenehm überrascht worden.