Lohberg Schacht 2
Bild: Daniel Ullrich cc-by-sa 2.0 wikimedia

Abschied vom Bergbau im Ruhrgebiet

„Im Ruhrgebiet gibt es keine Verelendung“, sagt Stefan Zimkeit anlässlich der Schließung der letzten Zeche im benachbarten Bottrop. „Das unterscheidet uns von den ehemaligen Steinkohleregionen in England, Frankreich und Belgien“, unterstreicht der SPD-Abgeordnete am Rande der Feierstunde im Landtag, mit der die Verdienste des Bergbaus für die Entwicklung NRWs gewürdigt werden. „Die Gewerkschaften und die Sozialdemokratie haben bei uns dafür gesorgt, dass niemand ins Bergfreie fällt“, so Zimkeit. „Es war richtig, dass SPD-Landesregierungen das Ende des Bergbaus in erster Linie als soziale Herausforderung begriffen und entsprechend gestaltet haben.“

Meldungen

Reinhard Wolf: Seehofer und Maaßen müssen gehen

„Die Beförderung sendet ein völlig falsches Signal an die Öffentlichkeit“, kritisiert Reinhard Wolf die Staatssekretärs-Ernennung von Hans-Georg Maaßen durch Innenminister Horst Seehofer. „Für mich müssten beide gehen“, sagte Dinslakens SPD-Vorsitzender der NRZ. Wolf schwant aber auch, dass der Vorgang „uns als SPD bei der nächsten Wahl massiv auf die Füße fallen wird“. Es werden wieder Forderungen laut, die ohnehin so ungeliebte Große Koalition schnellstmöglich zu verlassen.

Ein Hitzeaktionsplan für Dinslaken

Die SPD-Ratsfraktion setzt sich dafür ein, dass die Stadt Dinslaken einen Hitzeaktionsplan entwickelt und ein Konzept „Wasser in der Stadt“ erarbeitet. „Heiße Tage machen besonders Stadtmenschen zu schaffen“, begründen Jürgen Buchmann und Peter Steinbeißer den Vorstoß. „Denn gerade in Innenstädten können die Temperaturen spürbar höher sein, als im Umland. Häuser und Straßen werden durch die Sonne aufgeheizt und speichern die Energie. Die Städte kühlen nachts nicht ab, im Vergleich zum Umland, wo es deutlich kühler ist.“

Landtag NRW: Kleine Anfrage zur Frühchenstation

„Die Frühchenstation im St. Vinzenz ist weiterhin von der Schließung bedroht“, zeigt sich Stefan Zimkeit von der Stellungnahme des CDU-geführten Landesgesundheitsministeriums enttäuscht. Der SPD-Abgeordnete hatte in einer kleinen Anfrage seine Sorge um die Geburtshilfe in Dinslaken zum Ausdruck gebracht.