Bahnhof Dinslaken
Bild: Harald Schrapers

Bahn will Situation des Bahnhofs verbessern

Stefan Zimkeit begrüßt es, dass die Deutsche Bahn (DB) Investitionen in den Dinslakener Bahnhof in Aussicht stellt. Diese Zusage hat er in einem Gespräch mit dem DB-Konzernbeauftragten NRW, Werner Lübberink, erhalten. „Durch die unverständliche Weigerung, das Bahnhofsgebäude an die Stadt zu verkaufen, hat sich die DB selbst in Zugzwang gebracht“, sagt Zimkeit. „Die Bahn weiß das und prüft deshalb, wie sie die Funktion und Substanz des Empfangsgebäudes verbessern kann“, berichtet Dinslakens Landtagsabgeordneter aus dem Gespräch.

Meldungen

Schwerdt und Zimkeit
Bild: Harald Schrapers

Dinslakener Schülerin war drei Tage Landtagsabgeordnete

„Doch wo sind die Abgeordneten?“, fragt die NRZ. „Sie bleiben heute zu Hause, denn jetzt haben die Teilnehmer des neunten NRW-Jugend-Landtags das Wort“, schreibt die Zeitung in einem Bericht über die Dinslakenerin Katharina Schwerdt (17), die den Abgeordnetenplatz von Stefan Zimkeit eingenommen hat. Zwei Anträge standen im Jugend-Landtag auf der Tagesordnung. In dem einen geht es um die Digitalisierung an den Schulen und das Fach Informatik, der andere fordert die Einführung eines ÖPNV-Tickets für Auszubildende und Teilnehmende eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ). „Das Ticket soll NRW-weit gelten, auch außerhalb der Arbeitszeit genutzt werden können und günstig sein“, sagt Katharina Schwerdt. Die Schülerin des Dinslakener Otto-Hahn-Gymnasiums hatte als Sprecherin der SPD-Jugendfraktion die sozialdemokratische Position im Arbeits- und Sozialausschuss vertreten.

Kommunalfinanzen: Schwerer Schaden für Dinslaken

„Damit kann der städtische Haushalt tief in die roten Zahlen geraten“, kommentiert Stefan Zimkeit die Vorschläge der schwarz-gelben Landesregierung zur Veränderung der Kommunalfinanzen. „Die nun vorgelegten Pläne aus Düsseldorf treffen vor allem die Menschen bei uns und dürfen so nicht umgesetzt werden.“ Der SPD-Finanzexperte kritisiert, dass Dinslaken in der Einwohnerbewertung herabgestuft werden soll, was erhebliche Einbußen für die Stadtkasse bedeuten würde.

Tarifflucht der Supermarktkette „Real“

Die Supermarktkette „Real“ plant, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter künftig mit schlechteren Arbeitsverträgen auszustatten. Das betrifft auch die Filiale in Dinslaken. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Vöpel kritisiert die Pläne des Unternehmens scharf. „Tarifflucht und Lohndumping sind keine Lösung für die wirtschaftlichen Probleme des Einzelhandels. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten als wichtige Ressource und nicht als lästiger Kostenfaktor betrachtet werden“, so MdB Dirk Vöpel.