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Meldung:

12. Juni 2017

Bäderdiskussion: Kompromiss im Interesse weiter Teile der Bevölkerung


In diesem Sinne sei, so Wolf, die von der CDU zum wiederholten Male vorgetragene Behauptung, der Bürgermeister habe zu spät das Gespräch mit den Schwimmsport treibenden Vereinen gesucht, vollkommen absurd. Michael Heidinger führe seit Monaten mit allen Beteiligten Gespräche, und zwar seit dem 25. Januar 2017 sowohl in der Form offizieller Termine als auch im Rahmen informeller Unterredungen mit Bürgern und Vereinsmitgliedern. Denn entgegen so mancher Behauptung sei der Bürgermeister nicht nur Mitglied im Freibadverein, sondern auch in mehreren Vereinen, die sich gegen die Sanierung des Freibades ausgesprochen haben, unter anderem in der DLRG und im Kneipp-Verein. Diese Gespräche habe der Bürgermeister genutzt, um einen Kompromiss zu erarbeiten, der dem Anspruch, die Interessen weiter Teile der Dinslakener Bevölkerung zu erfassen, in hohem Maße gerecht werde. Dementsprechend habe Michael Heidinger nicht eskaliert, sondern die Menschen in Dinslaken zusammen geführt, ist Reinhard Wolf überzeugt. „Die CDU hingegen hat sich ja in der entscheidenden Ratssitzung der Verantwortung schmählich entzogen, indem sie vor der Abstimmung den Saal verlassen habe.“

Ein wahrer Spaltpilz in der Bevölkerung seien in den vergangenen Monaten Heinz Wansing und seine starrköpfige CDU gewesen, die sich bekanntlich beharrlich geweigert hätten, die Sanierung des Hiesfelder Freibades mitzutragen. „Damit hat die CDU Tausenden von Bürgerinnen und Bürgern in ganz Dinslaken vor den Kopf gestoßen und auf diese Weise maßgeblich zur Eskalation der Debatte beigetragen.“ Vor diesem Hintergrund sei auch die CDU-Behauptung abwegig, die Diskussion hätte verkürzt werden können, hätte der Bürgermeister seinen Kompromissvorschlag schon zu Beginn der Debatte vorgestellt. „Die CDU wäre doch die erste gewesen, die diesen Kompromiss wegen ihrer fast schon neurotischen Ablehnung des Hiesfelder Freibads bekämpft hätte“, so der SPD-Vorsitzende. Auch die schon „mantraartig“ vorgetragene Behauptung, der Ratsbürgerentscheid hätte zu einer klaren Lösung geführt, sei vollkommen abwegig. „Bei einer Zustimmung des Rates zu diesem Vorstoß hätte der Freibadverein sofort ein Bürgerbegehren gestartet, wahrscheinlich gefolgt von einem weiteren der Schwimmsport treibenden Vereine“, stellt Wolf klar. Hanebüchener Unfug sei schließlich auch die Unterstellung der CDU, der Kompromiss sei keiner, weil die Lösung „groß und teuer“ sei. Der vom Bürgermeister unterbreitete Kompromiss sei genau so teuer wie die von den Schwimmsport treibenden Vereinen im Bürgerbegehren geforderte Lösung. Letzterer sei aber von der CDU unterstützt worden. „Insofern ist die finanzielle Kritik der CDU vollkommen unglaubwürdig.“

Vor diesem Hintergrund hofft die SPD, „dass die CDU ihr wenig hilfreiches Theater nunmehr beende, sich die Diskussion alsbald wieder versachliche und sich der gute, vom Bürgermeister ausgearbeitete Kompromiss am Ende durchsetzt“. Reinhard Wolf: „Wir sind jedenfalls zuversichtlich und erwarten, dass nach den übrigen Beteiligten auch der Freibadverein die einmalige Chance erkennt, mit der Zustimmung zum Bürgermeister-Kompromiss ihr von Anfang an angestrebtes Ziel, die Sanierung des Freibades, erreichen zu können.“


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