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Pressespiegel:

16. Mai 2017

Nur 38,9 Prozent der Zweitstimmen gehen an Dinslakens SPD

„Die Menschen wollten die rot-grüne Landesregierung, da brauchen wir nicht herumzureden, offenbar abwählen, und das ist der wesentliche Grund für das Wahlergebnis“, sagte Dinslakens SPD-Chef Reinhard Wolf im Gespräch mit der » RP. „An den Wahlkampfständen sind wir oft von Menschen angesprochen worden, die nach Martin Schulz gefragt haben. Auch wenn Hannelore Kraft und die Landes-SPD das ja wohl so gewollt haben, halte ich es für einen schweren strategischen Fehler, dass die Bundes-SPD und unser Kanzlerkandidat, sich so aus dem Wahlkampf herausgehalten haben.“

Von einer Großen Koalition rät Wolf ab: „Als Juniorpartner von Armin Laschet kann die SPD nur verlieren.“ Im Gespräch mit der » NRZ weist Wolf darauf hin, dass die SPD auf Bundesebene zurzeit der Juniorpartner der Koalition seien. Die SPD könne zwar Erfolge verbuchen, aber die würden der Kanzlerin oder der CDU zugute geschrieben.

Gut sei, dass Stefan Zimkeit weiterhin dem Düsseldorfer Landtag angehöre, kommentierte Reinhard Wolf gegenüber der » NRZ den Ausgang der Wahl in Dinslaken, wo der SPD-Wahlkreiskandidat 42,4 Prozent der Stimmen bekommen hat. Zimkeit habe in der Vergangenheit eine Menge für die Stadt getan.

Ebenfalls gegenüber der » NRZ zeigte sich Zimkeit zwar nicht überrascht, aber dennoch enttäuscht, dass eine in ihrem Kern undemokratische Partei nun im Parlament ist. 9,2 Prozent hat die AfD in Dinslaken erhalten.

Das Wahlergebnis der eigenen Partei machte Stefan Zimkeit ratlos. „Ich habe keinerlei Erklärung, wie ein solch desaströses Ergebnis zustande kommt“, sagte er dem » Stadt Panorama zu den Stimmenverlusten in Dinslaken. „Da liegt unser Ergebnis wohl leider im Landestrend.“ Bürgermeister Michael Heidinger sprach ebenfalls von einem „Debakel“, zeigte sich aber immerhin zufrieden, dass Zimkeit im Amt bleibt. „Klar sind wir froh. Er ist ein engagierter Streiter für die Entwicklungschancen von Kommunen und unsere starke Stimme in Düsseldorf.“


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