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26. Januar 2017

Martin Schulz soll SPD-Kanzlerkandidat werden

„Martin Schulz ist zurzeit genau der Richtige“, erklärte Dinslakens SPD-Chef Reinhard Wolf im Gespräch mit der NRZ. Zwar fehle ihm innenpolitische Erfahrung, dennoch sei er ein erfahrener Politiker. Sein Stellvertreter Johannes Niggemeier zeigte sich hingegen skeptisch und warnte vor einem „Rückfall in alte Zeiten“. Er habe gedacht, dass Sigmar Gabriel für Konstanz steht. Dass Martin Schulz den Parteivorsitz übernehmen und als Kanzlerkandidat antreten soll, überzeugt Niggemeier nicht auf Anhieb, denn dem ehemaligen Europaparlamentspräsidenten würden die Erfahrungen auf dem Berliner Parkett fehlen.

„Es ist gut, dass ein Nordrhein-Westfale Kanzler werden kann“, sagte Stefan Zimkeit der Oberhausener NRZ. „Er kennt unser Land und wird sich insbesondere auch für die Interessen nordrhein-westfälischer Kommunen einsetzen. Martin Schulz steht für Weltoffenheit, Zusammenhalt und zeigt klare Kante gegen Populisten“, ist Zimkeit überzeugt. „Deshalb ist er der Richtige für die anstehenden Wahlauseinandersetzungen. Er pflegt eine klare Sprache, auch gegenüber Staatschef, wie seine Auseinandersetzungen mit Berlusconi und Orban zeigten. Dies ist insbesondere für Diskussionen mit den USA wichtig“, erklärte Dinslakens Landtagsabgeordneter.

„Ich bin mir sicher, dass es mit Martin Schulz gelingen wird, das Profil der SPD zu schärfen“, zitiert die NRZ Dirk Vöpel. „Als überzeugter Europäer steht er für all die sozialdemokratischen Werte, die viele Menschen in den letzten Jahren nicht mehr ausreichend bei uns wahrgenommen haben.“ Dazu gehöre der Einsatz für soziale Gerechtigkeit. „Ich bin mir sicher, dass es mit Martin Schulz gelingen wird, das Profil der SPD zu schärfen“, ist der Bundestagsabgeordnete Vöpel optimistisch.

„Sigmar Gabriel hat richtig entschieden, nicht selbst anzutreten, da er nicht die Chance gesehen hat, zu gewinnen“, meinte Stefan Zimkeit gegenüber der in Essen erscheinenden WAZ. Die Art und Weise, die Entscheidung zunächst dem Stern mitzuteilen, sei allerdings ein Fehler gewesen.

» NRZ: SPD-Stimmen


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