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17. Januar 2017

Betuwe-Spatenstich: Wichtige Fragen sind weiterhin ungeklärt

Stefan Zimkeit (SPD) nennt den Spatenstich für den Betuwe-Ausbau einen „Meilenstein“ für den Eisenbahnverkehr. „Der Bau ist seit vielen Jahren überfällig“, beklagt der Dinslakener Landtagsabgeordnete die lange Untätigkeit des Bundes. „Erst das Engagement von NRW-Verkehrsminister Groschek und Finanzminister Walter-Borjans, der eine Vorfinanzierung auch des Bundesanteils zugesagt hat, macht den Baubeginn möglich.“

Wichtige Fragen seien zum Spatenstich leider immer noch ungeklärt, kritisiert Zimkeit. „Dazu gehören die optische Gestaltung des für die Anwohner so dringenden Lärmschutzes genauso wie wichtige Details des Sicherheitskonzeptes.“

Den Start der viele Jahre dauernden Betuwe-Bauarbeiten sieht Stefan Zimkeit nicht ohne Befürchtungen. „Die Arbeiten werden nicht ohne Einschränkungen für die Bahnkunden ablaufen können. Diese müssen aber auf ein Minimum reduziert werden.“ Zimkeit spricht sich dafür aus, in Phasen eingleisiger Verkehrsführung sämtliche Güterzüge und gegebenenfalls auch den ICE über Venlo umzuleiten. „Der Regionalverkehr, für den es keine alternativen Wege gibt, muss Vorrang haben. Mindestens zwei der drei Zugverbindungen zwischen Oberhausen und Wesel müssen ständig gewährleistet sein.“

Stefan Zimkeit, der selbst fast täglich die Bahnstrecke nutzt, erwartet langfristig einen deutlich verbesserten Personenverkehr auf der dann dreigleisigen Hollandstrecke. „Heute bremst der dichte Güterverkehr viel zu häufig die Regionalbahn- und Regionalexpress-Züge aus.“

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